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Details/Videos/MP3: KALED - Kennst Mi No (Vertigo/Universal/UV)

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Eingestiegen Platz 89 am 12.08.2019
Höchste Punktezahl 142 am 26.08.2019
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KALED "Kennst Mi No“

Urban Pop mit bayerischem Dialekt – kann das funktionieren? Ja freilich! Wie hervorragend dieser ungewöhnliche Mix zusammen geht, hat der Münchener Sänger und Songwriter KALED mit seiner viel beachteten Debütsingle "Kennst Mi No“ erfolgreich bewiesen. Mit seinem lässigen Crossover aus modernen Beats und in Mundart performten Lyrics präsentierte sich KALED 2018 als einer der hörenswertesten Newcomer des Jahres. Nachdem er sich kürzlich schon mit dem Vorab-Outtake „Jaja“ in neuer Stärke zurückmeldete, legt er nun sein neugierig erwartetes Albumdebüt vor!

Mit seiner ersten Single "Kennst Mi No“ demonstrierte der Münchener mit den ägyptischen Wurzeln im vergangenen Jahr, wie viel Groove sich aus bayerischem Dialekt hervor kitzeln und auf stilsichere Art mit eingängiger Popmusik verbinden lässt. Eine außergewöhnliche Mischung, mit der er sich eine stetig wachsende Fancommunity erspielen und sogar ein Millionenpublikum in Florian Silbereisens TV-Show „Die große Schlager-Überraschung“ begeistern konnte. Nachdem es in den letzten Monaten verdächtig still um den charismatischen Sänger geworden war, kehrt KALED nun mit seinem ersten Album ins Rampenlicht zurück. Der Thirty-Something hat sich die nötige Zeit genommen, sich musikalisch zu finden und in Ruhe seinen Stil weiter zu entwickeln, den er selbst als urbanen Mundart-Pop bezeichnet. Mit "Kennst Mi No“ veröffentlicht KALED nach langer Wartezeit seinen ersten Longplayer.

Bereits im Alter von 16 Jahren komponierte KALED seine ersten Stücke und war schon wenig später als gefragter Songwriter für diverse internationale Acts tätig. Der geborene Münchener fühlt sich in jedem Genre zuhause; eine Tatsache, die sich auch in seinem facettenreichen Signature-Sound widerspiegelt: Ein sofort ins Ohr gehender Style-Clash, in dem Einflüsse deutscher Liedermacher ebenso ihren Platz finden, wie Elemente aus Pop, Folk, Soul, Funk und Rock. KALED verschmelzt seine Inspirationen zu einer genreübergreifenden Einheit, mit der er punktgenau den Nerv der Zeit trifft. Der Sänger und Musiker hat keine Angst vor stilistischen Widersprüchen, sondern verbindet unverkrampft, was auf den ersten Blick eigentlich gar nicht zusammen gehören kann.

Was vor ein paar Jahren aus einer bloßen Laune heraus begann, das hat sich mittlerweile zu KALEDs typischem Wiedererkennungsmerkmal entwickelt. „Ich bin mit diesem Mix aus Hochdeutsch und bayerischer Mundart aufgewachsen. Für mich ist das eine ganz natürliche Sache“, sagt er über seine Songs. „Außerdem bedeutet mein Dialekt auch ein Stück Heimat“, wobei KALEDs Texte absolut nichts mit dem gängigen Volksmusik-Klischee von Bierzelt, Lederhosen und Alpenglühen gemein haben, sondern in autobiographischen Erzählungen die Lebensrealität um ihn herum abbilden. Mal reflektiert und nachdenklich („Ois ok“), mal augenzwinkernd und ironisch („Millionär“) oder kraftvoll nach vorne, wie im Titeltrack von "Kennst Mi No“. KALED berichtet von dem, was ihn bewegt. Kleine und große Tragödien. Und das Dazwischen. So wie auf seiner brandneuen Single „Jaja“; KALEDs bittersüßer Hymne für alle Großstadtsingles: Zu einer Mischung aus funky Blechbläsern, groovig zurückgelehnten Beats und knackigen Akustikgitarren berichtet er von der mühsamen Suche nach dem richtigen Seelenpartner. Von bedeutungslosen One-Nights-Stands, von enttäuschten Hoffnungen und der brennenden Sehnsucht nach dem einen Menschen, der nach dem gemeinsamen Aufwachen für immer bleibt. Die klassische Story vom Suchen und vielleicht auch vom Finden, die man auch ohne fundierte Slang-Kenntnisse versteht.

Ein Großteil der Songs entstand unter Mithilfe von Jem Seifert (Andreas Bourani, Udo Lindenberg, Ich + Ich), Daniel Flamm (Tom Beck, Großstadtgeflüster) und Henrik Menzel (Till Brönner, Udo Lindenberg). Mit seinem Album "Kennst Mi No“ demonstriert KALED, dass moderne Popmusik und bayerischer Dialekt absolut keine Gegensätze darstellen, sondern sich auf besondere Weise ergänzen. „Meine Musik entsteht aus dem Bauch heraus. Ich folge dabei nur meinem Gefühl, was den Text oder die richtige Instrumentierung angeht. Ich will meine Emotionen so authentisch und unverfälscht wie möglich umsetzen. Das klappt nur, wenn man sich selbst treu bleibt. Außerdem liebe ich eine gewisse Reibung innerhalb meiner Songs. Ich spiele gerne mit gewissen Stimmungen und erzähle vieles mit einem Augenzwinkern“, wie KALED auch mit dem hymnischen „Letzte Nacht“ oder dem dramatischen Lovesong „Maria“ zeigt.

Ernster wird es dagegen mit dem eindringlich-getragenen „Sanduhr“, das KALED seinem kürzlich verstorbenen Vater gewidmet hat, sowie der fordernden Klavierballade „Wo ist die Freiheit“, auf der der Münchener ein bedeutendes Thema behandelt, das aktueller nicht sein könnte: Den Verfall von demokratischen Werten, von Vielschichtigkeit, von liberalem Denken und Menschlichkeit. Ein brennend wichtiger Lobgesang auf all das, was uns verbindet. „Dieser Rechtsruck ist nichts Neues. Doch spätestens mit Beginn der Flüchtlingskrise ist deutlich geworden, dass diese Gesellschaft in einer beunruhigenden Geschwindigkeit in die falsche Richtung steuert. Als Bürger mit ägyptischen Wurzeln und einem südländischen Aussehen spüre ich dies noch stärker, als der `normale Bayer`. Wir müssen erkennen, dass die Freiheit heute für jeden von uns auf dem Spiel steht. Mit diesem Song zeige ich auf, wohin es gehen kann, wenn wir nicht wachsam sind.“

KALED sieht sich als Unterhalter, der nichts desto trotz eine wichtige Message transportiert. 2019 präsentiert sich der Münchener nun als einer der außergewöhnlichsten Solokünstler des Jahres, wie er mit dem Stück „Ich bin da“ erklärt. Einer Mutmacher-Hymne über Selbstzweifel und darüber, niemals die Hoffnung aufzugeben. „Dieser Track handelt von mir und dem Weg, den ich gehe. Er entstand während eines Wandertrips in den Bergen. Dort oben ist man ganz auf sich gestellt und hat die nötige Ruhe, um tief in sich hinein zu horchen. Ich möchte das Publikum mit meinen Songs überraschen und vielleicht hier und da auch polarisieren, um die Hörer zum Nachdenken zu bringen. Das Leben besteht aus so vielen verschiedenen Facetten; mit meinen Stücken lade ich die Leute ein, mich für ein paar Augenblicke in meine Welt zu begleiten.“
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